2015 Messdienerausflug Frankfurt

Messdienerausflug am Tag der Deutschen Einheit

Am Samstag, dem 3. Oktober 2015, haben 38 Messdiener und Messdienerinnen aller Ortschaften unserer Pfarrei unter der Begleitung von Frau GR Lauer, P. Kames und drei Elternteile ihren Jahresausflug nach Frankfurt gemacht. Bei der schon lange vorbereiteten Fahrt war uns noch nicht bewusst, dass in diesem Jahr am 3. Oktober die Zentralveranstaltungen zum Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt stattfinden würden. So waren zeitgleich mit uns auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck in Frankfurt. Leider haben sich unsere Wege nicht gekreuzt. Denn während die politische Prominenz im ökumenischen Gottesdienst im Dom und anschließend zum Festakt in der Paulskirche weilten, nahmen wir an einer Führung über das Flughafengelände Frankfurt teil. Das Highlight war wohl der Start eines A 380. Bei der Flughafenführung erfuhren wir, dass 104 Fluggesellschaften mit 297 Zielen in 104 Länder von Frankfurt aus starten. Im August 2015 wurden 6,3 Mill. Passagiere am Frankfurter Flughafen abgefertigt. Das höchste „Verkehrsaufkommen“ an Starts und Landungen lag für 2014 am 12. September bei 1.467 Flugbewegungen. Am Flughafen arbeiten 80.000 Menschen aus 70 Nationen an 500 Arbeitsstellen und Betrieben. Das gesamte Rollwegsystem am Flughafen beträgt 76 km. Die drei Hauptstartbahnen sind 4 km lang und 45 bis 60 m breit. In diesem Jahr wurde mit dem Bau des Terminal 3 begonnen, der 2022 fertiggestellt werden sein soll. Weitere Fakten unter: http://www.fraport.de/zahlendatenfakten/

Nach der Flughafenführung machten wir einen Besuch bei der Flughafenseelsorge im Terminal 1 auf der Empore in der Abflughalle B. Dort empfing uns P. Heinz Goldkuhle SAC, der seit Dezember 2013 Flughafenseelsorger ist. Er berichtet uns von der vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeit eines Seelsorgers mit seinem Team am Flughafen, der ja wie eine eigene Stadt zu betrachten sei. Wir erfuhren auch, dass es neben der großen ökumenischen Kapelle im Terminal 1 auch noch einen Gebetsraum für Muslime und auch für Juden und dass es zwei weitere Andachtsräume im Flughafen gibt, im Terminal 1 im Transitbereich B und im  Terminal 2 im Transitbereich D. Weitere Informationen: http://www.flughafenseelsorge.de/

Ein weiteres Highlight am Flughafen war die Fahrt mit der „Skyline“ vom Terminal 1 zum Terminal 2 und der Besuch bei MC Donalds an der Flughafenterrasse. Wir haben den „Laden“ mit unserer Gruppe fast „gesprengt“, bis dann ein eigner Schalter für uns geöffnet wurde.

Nächste Station unseres Messdienerausfluges war das Bibelmuseum in Frankfurt, zu dem wir ein Stück durch die Stadt laufen mussten, da der Bus, wegen der Feierlichkeiten, nicht bis zum Museum vorfahren durfte. Im Bibelmuseum waren wir zu Gast bei Abraham und Sarah und lernten das Beduinenleben der Israeliten kennen und konnten auch im Schiff auf dem See Genezareth den Seesturm erleben, den der dann aufgeweckte Jesus stillte. http://www.bibelhaus-frankfurt.de/startseite.html

Nach dem Besuch im Bibelmuseum gab es für alle ein Eis zum Nachtisch und wir stürzten, bzw. schlichen, im Strom der Festtagsmeile über den Main zum gegenüber gelegenen Spielplatz. Ein wirkliches Vorwärtskommen war nicht möglich. Aber wir konnten so ein wenig vom Festtagsgeschehen miterleben. Wir waren mitten unter den Feiernden des Tages der Deutschen Einheit. Das erlebt man auch nicht alle Jahre. Bei der Hin- und Rückfahrt im Bus erzählten einige Messdiener Witze und alle versuchten das von Frau Lauer vorbereitete Messdiener-Quiz zu lösen. Da wurde beispielsweise gefragt, welche Namenspatrone unsere vier Kirchen haben, oder was die richtige Reihenfolge der Messfeier ist. Quizsieger waren vor den Obermessdienern „Die Omas“, mit denen Frau Lauer und P. Kames noch einmal ein Eis essen gehen wollen. Alle, die dabei waren, hat der Ausflug gut gefallen und eine Wiederholung im nächsten oder übernächsten Jahr wird sicher wieder gut angenommen werden. Allen Messdienern sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt für ihren Dienst, den sie in unseren Gottesdiensten übernehmen.

Text u. Bilder: P. Günther Kames OMI