2016 silb.Priesterjubiläum P.Kames Mzell

Silbernes Priesterjubiläum von Pater Kames und Weihe der neuen Bischofsstäbe

Anlässlich der Einweihung der neuen Bischofsstäbe an den großen Steinfiguren vor der Kirche und des silbernen Priesterjubiläums von Pater Günther Kames OMI fand am Samstag, 18. Juni ein feierlicher Gottesdienst in St. Johannes Kirche in Mackenzell statt, an der auch viele seiner Verwandten teilnahmen. Der Gesangverein, unter Leitung von Monika Meyer gestaltete die Hl. Messe festlich mit ihren Liedbeiträgen. Pfarrer i.R. Dr. Alois Hilbert und Pfarrer Karl-Peter Aul aus Bibergmünd waren Konzelebranten. Die Predigt von P. Kames stand unter seinem Leitwort aus dem 2. Korintherbief des Apostels Paulus: „Meine Gnade genügt dir, denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit“ Diese Zusage aus dem Apostelbrief habe er über sein priesterliches Leben gestellt, es hilft bei allem persönlichen Einsatz. Beim täglichen Bemühen gelänge vieles nicht aus eigener Kraft, sondern erst im Vertrauen auf Gottes Gnade, die wirksam wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die neuen Bischofsstäbe für die großen Steinfiguren durch P. Kames eingeweiht, die von Michael Mihm hergestellt und tags zuvor dem Hl. Bonifatius und dem Hl. Adolphus an „die Hand gegeben“ wurden. Wahrscheinlich hatten aber die beiden Heiligen bei Petrus nicht genug um schönes Wetter gebetet, denn es regnete gerade zu diesem Zeitpunkt und so fand die Weihe „unter deinem Schutz und Schirm“ statt. Die Bevölkerung wohnte der Zeremonie im hinteren Bereich des Kirchenschiffes bei und eine Gruppe der Tonica unter Stefan Meyer gestaltete die Feier musikalisch.

Anschließend hatte P. Kames zu einer weltlichen Feier im Gasthof "Zum Ulmenstein" eingeladen, an der neben seinen Verwandten auch Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, mit denen er während seines Wirkens in der Pfarrei dienstlich zusammenarbeitete und freundschaftliche Bindungen bestehen. Eine Teilnehmerin brachte zur ohnehin gemütlichen Atmosphäre einen zum Schmunzeln bringenden Beitrag.

Text und Bilder: Winfried Schön