2013 Fastnachtsumzug

Großer Fastnachtsumzug in Mackenzell
Bei herrlichstem Wetter fand der große Fastnachtsumzug mit fast 1.000 Teilnehmern in diesem Jahr in Mackenzell statt. Besonders beeindruckend waren die vielen bunten Fußgruppen, die für viel Begeisterung sorgten.
Im Biwak ab 11.11 Uhr sorgte Alleinunterhalter Harald Kirchner bereits für beste Stimmung, so dass viele ihr Mittagessen mit Erbsensuppe, Grillspezialitäten und allerlei anderem einnehmen konnten.
Den anschließenden Fastnachtsumzug kommentierten Jürgen Bohl und Theo Zieger. Den Anfang stellte die große Gruppe der MKV mit den Balletts der Sternschnuppen, den City-Girls und den Red Diamond´s. Ein besonderer Augenschmaus war der Mottowagen passend zum Thema „World-Wide-Web“. Eine große bunte Kinderschar bildete die Mackenzeller Grundschule mit dem Thema: Kinder im Netz. Der örtliche Gesangverein hatte sich dem Thema der Orgelsanierung verschrieben und gingen mit nachgebildeten hohen Orgelpfeifen durch die Straßen. Die Feuerwehr aus Molzbach dachte sich, Glasfaser legen zu lassen, damit die Milch per DSL kommt. Die Garde der „Red Engels“ aus Michelsrombach zeigten ihre schönen Beine, bevor die Haselsteiner Jugendgruppe auf ihre 900 jährige Ersterwähnung der Burg aufmerksam machte. Die Fastnachtsfreunde „Hessisches Kegelspiel“ kamen als „Bob der Braumeister“ mit einem Alkohol Allrad. Die Alte Herren SG Praforst warben für ihren mobilen Windpark, den man auch mieten kann. Ein buntes Bild als Außerirdische zeigten die Fastnachtsfreunde Sargenzell. Der Bläserchor Tonica konkurrierte erfolgreich gegen You-Tube, denn „Live is Live“. Es folgten die wilden Tiere der Fastnachtsfreunde Kling, sie kamen als Giraffen, Elefanten, Krokodile, Strauß und weiterem Großgetier. Die Original Haugrabener gaben sich das Thema „App-Stor“ mit dem Slogan Es gibt für alles einen Depp, doch im Haugraben sucht man sich einfach die richtige App. Als weitere Gruppe folgte der Sportverein Dietershan. Das Mackenzeller Hofballett hatte es mit Zalando und Pumps zu tun. Den Aufstand der Spartiaten zeigte das örtliche Männerballett mit ihrem Streitwagen. Bei uns ist nicht nur Peter Lustig, auch ein Bauwagen mit Dachgarten und lebendigen Blumen war das Thema des hiesigen Kirmesvereins. Mit „Du you self Enercy“ half sich Thomas Würz aus Hünfeld mit eigen erzeugter Energie. Eine große Abordnung stellte die Hünfelder Karnevals-Gesellschaft mit mehreren Garden, dem üblichen Elferratswagen, der Birne und einem Fahrzeug für den Bürgermeister mit dem Kennzeichen HÜN-EF 007. Als bunte Geschenkpakete warb die Hünfelder Kolpingfamilie für ihr 150- jähriges Jubiläum in diesem Jahr. Das THW kam mit bunten fleißigen Bienen aus ihrem neuen Domizil, dem Honigfeld. Die Mäusefänger des örtlichen Schützenvereins hatten nicht nur Computermäuse in ihrem Schlepptau, sondern auch mehrere große lebendige Mäuse. Mit Lego beschäftigte sich die Senioren Mannschaft der TSG. Die Jazz-Gymnastikgruppe der TSG hatte es mit Konrad Zuse und Bits und Bytes zu tun. Achtung: Verwechslungsgefahr! Googeln war gestern .. Gockeln ist heut, war das Thema der TSG Alte Herren, die als Gockel auftraten. Als Hippies erschienen die Marbacher Speeketze.
Kostüme der letzten Showtänze präsentierte das Mackenzeller Schlossballett mit Schneewittchen, alles Banane und der dicken Anna. Das ehemalige Showballett, das schon seit Jahren eine verschworene Gemeinschaft ist, begeisterte als Wald-Feen. Nüst a´la carte, KKV = Kreativ - Kulinarisch – Vielseitig zeigten sich als Köche den Besuchern. Dem Wein verschrieb sich die Rückerser Feuerwehr mit einem großen Fass und die Kirmesgesellschaft Rückers hatte mit dem Suff immer schwer die Last, wie auf ihrem Wagen stand. Für die Leimbacher Kirmes sollte Rapunzel ein Bier herunterschmeißen. Mit der größten Gruppe des Fastnachtsumzuges, fast 120 Personen, erschien der TKV Großenbach mit seinem Elferratswagen und den verschiedenen Garden. Das Schlusslicht bildete die Kirmes aus Setzelbach mit dem Thema „Skilift Setzelbach“, wobei sie mit ihrer Kanone für „Schnee“-(Schaum) sorgten. Tausende von Zuschauern säumten die Straßen entlang des Zuges und vor allem am Johannesplatz, wo sie den Umzug ein zweites Mal bestaunen konnten.

Text: Winfried Schön
Fotos u. Urheberrecht: Winfried Schön, Michael Schön