2013 Weiberfastnacht

„Googeln, twittern, eBay-schoppen, MAZ und MOZ werden alles toppen“
Unter diesem Motto fand am Donnerstag, den 07.02.2013 um 20:01 Uhr im Saal der Gaststätte „Goldener Engel“ die traditionelle Weiberfastnacht statt. Nachdem der Elferrat mit den Ballettgruppen einmarschiert war, begrüßte die Sitzungspräsidentin Claudia Gensler die anwesenden Mädels. Durch das Programm führte Carolin Pappert, die trotz ihres jungen Alters auf der Mackenzeller Weiberfastnacht nicht mehr weg zudenken ist. Die Red Diamonds bezauberten bei ihrem Marsch mit ihren neuen Gardekostümen in rot, weiß und gold das Publikum. Bei ihrem Showtanz „Candy-Land“ nahmen sie das närrische Publikum mit ihren süßen bunten Röcken und Lollies mit ins Schlaraffenland. Auch die Mackenzeller City-Girls waren ein Glanzpunkt, sie schwangen rockig ihre Luftgitarren und sprangen zur Musik von Cro „Einmal um die Welt“ mutig durch und mit Hüpfseilen. Ein Hingucker war das Schlossballett. Mit ihrem Tanz entführten sie uns ans Meer. Wo die „dicke Anna“ abtauchte und bei dem Lied von Peter Fox den Speck abschüttelte um dann von Muskelmännern umworben zu werden. Wie jedes Jahr hielten die Molzbacher Voltis das Publikum mit ihrer Akrobatik, den gewagten Sprüngen und Hebefiguren in Atem und zeigten uns den Unterschied zwischen Gut und Böse. Definitiv ein Highlight war das Männerballett MäBa, sie kamen als spartanische Krieger leicht bekleidet mit einem Streitwagen und ihrem Anführer vor zur Bühne. Dort lieferten sie sich mit Speer, Schwert und Schild einen akrobatischen Kampf. Auch große Namen aus Funk und Fernsehen waren zu Gast. Mit „Nicht jeder Prinz kommt uffm Pferd“ beehrte uns Bianca Schön als Cindy aus Marzahn, die uns so einiges über das Thema Mann erzählen konnte. Auch Paul Panzer alias Juliane Grosch machte uns die Ehre und erzählte uns in einer Bütt über die Tücken des Internets und ihre Spätfolgen. Denn wer zu lange vor dem PC sitzt mit mangelnder Bewegung, der wird es später an seinen Hüften sehen. Wie schwer es sein kann Modelmaße zu haben und für einen Schönheits-Wettbewerb perfekt zu sein, erzählt Katja Hartung-Jesensky, die mit ihrem Ehemann darüber sogar in Streit gerät. Eine gute Idee hatten Sekt und Selters, sie bezauberten uns mit einem Handpuppenspiel Querbeet durch die Filmgeschichte um uns im Nachgang als Schwestern des „Scheinheiligen“ Ordens zu bekehren. Angelika Hildenbrand und Jutta Wehner zeigten uns in einem Sketch, wie schwer es doch in einer Boutique sein kann, einem Mann das passende Geburtstagsgeschenk zu besorgen, wenn es doch eine zu große Auswahl an hübschen Accessoires für die Frau gibt, da kommt man schnell mal auf die falsche Bahn und zum Schluss bleibt für den Mann nicht mehr viel übrig. Auch die Trauerschnallen, dargestellt durch die Gremiumsdamen, haben es dieses Jahr wieder nach Mackenzell geschafft, sie erzählten uns bei Kaffee und Kuchen was so alles passieren kann, wenn man älter wird. Da trifft das Motto „Älter werden ist nicht schwer, alt sein dagegen sehr“ gut zu. Lotte, Lisbeth und Frieda sind drei betagte Damen, die versuchen dem Sprichwort „Frauen und Technik“ zu trotzen. Aber das gelingt ihnen nicht ganz. Zum Glück kennen sich Bianca Schön, Marion Höfer und Melanie Fischer im wahren Leben besser mit Technik aus. Das erste Mal auf der Mackenzeller Weiberfastnacht war Daniel Trapp, er verzauberte uns als hübsche Krankenschwester und erzählte uns, wie wehleidig doch Männer sein können. Welch ein Trubel uns die Zukunft in Bezug auf Heirat und Kinder beschert, zeigten uns Annabelle Hildenbrand und Eva Muschik. Denn im Jahr 2063 steht einem die Regierung zur Hilfe, wenn ein verheiratetes Paar nicht innerhalb von 5 Jahren ein Kind bekommt. Das Chaos war perfekt, als jemand anderes sich in der Tür geirrt hatte.

Text: Daniela Schneider
Bilder u. Urheberrecht: Georg Vogt