2015 Hutzelfeuer

Die Jugendfeuerwehr Mackenzell, lässt die Tradition HUTZELFEUER fortleben

Auch dieses Jahr wurde wieder das traditionelle Hutzelfeuer am Hutzelsonntag, das ist immer der erste Sonntag in der Fastenzeit, zu Beginn der Dämmerung zur Freude vieler Familien aus Mackenzell angezündet. Vor allem für die Kinder ist es immer ein großes Erlebnis, ein so großes Feuer bewundern zu können.

Bereits ab Anfang Januar baut die Jugendfeuerwehr mit Unterstützung der Einsatzabteilung der Feuerwehr Mackenzell das Gerüst für das Feuer aus dicken Baumstämmen, um die Last des Reisigs zu halten und ein gutes Brennen des Feuers zu gewährleisten.

Im Januar wurden bereits die Weihnachtsbäume im ganzen Dorf gesammelt und zum Hutzelplatz gebracht. Traditionell wird auch immer eine Hutzelpuppe auf dem Hutzelhaufen verbrannt, um den Winter zu vertreiben.

Am Hutzelsamstag werden dann viele Hände gebraucht, um das Hutzelfeuer aufzuschichten. Die Jugendlichen bewachen nach getaner Arbeit den Hutzelhaufen am Lagerfeuer bis in die frühen Morgenstunden, damit keine Bösewichte das Feuer anzünden, wie vor Jahren in Mackenzell schon einmal geschehen und in diesem Jahr an drei Orten im Landkreis.

Anschließend gingen sie durchs Dorf, sangen das traditionelle Hutzellied und sammelten fleißig Spenden, um die Tradition weiter leben zu lassen. Hiermit wollen sich die Hutzeljungen und Mädchen herzlich für die vielen Spenden bedanken, durch die die Jugendarbeit in der Feuerwehr zu großen Teilen finanziert werden kann.

Am Abend wurde das Feuer von der Jugendfeuerwehr angezündet, wie auch viele andere Hutzelfeuer in der Region. Bei Bratwürstchen, Glühwein oder heißem Orangensaft konnten dann die Kinder und Erwachsenen das Feuer bewundern.

Text: Winfried Schön

Fotos: Georg Wehner