2014 Ausflug Südtirol

Ausflug des Gesangvereins mit Berglieder-Musikerlebnis nach Südtirol

Früh am Morgen am Donnerstag, 18. September 2014 begann mit 43 Teilnehmern vom Gesangverein mit Angehörigen und weiteren Gästen eine 4-tägige Reise nach Südtirol ins wunderschöne „Val di Sole Tal“ nordwestlich von Trient und nahe gelegenen Nationalparks Stilfser Joch. Der erste schöne Anblick war bereits das herrliche Morgenrot. Das bereits zur Tradition gewordene reichhaltige Frühstück wurde gegen 9 Uhr kurz vor Nürnberg eingenommen. Nach dem Mittagessen, das ebenfalls auf einer Raststätte in Österreich eingenommen wurde, besuchte die Gruppe die „Swarovski Kristallwelten“ in Wattens. Bei herrlichem Sonnenschein ging die Reise weiter über die Brennerautobahn an Brixen und Bozen vorbei ins „Val di Sole Tal“ zum Hotel Pippo im Örtchen „Terzolas“, nahe Malé in der Nähe der Brenta Dolomiten. Nach einem kleinen Empfang durch die Gastwirte gab es ein Drei-Gänge Menü und man saß noch einige Zeit in gemütlicher Runde beisammen.

Am Freitag stand ein Ganztagesausflug auf dem Programm, der Richtung Süden führte, wo in einem Wintersportort eine herrliche Aussicht auf die Brenta-Dolomiten genossen werden konnte, die allerdings teils in Wolken lagen. Claudia, als örtliche Reiseleiterin, gab auf der Fahrt viele interessante Information über Land und Leute. Der Weg führte über Serpentinen weiter in den Wintersportort Madonna di Campiglo, wo der Gesangverein unter Leitung der Dirigentin Monika Meyer in einer kleinen Kirche ein Marienlied sang. Unterwegs nach „Riva del Garda“, ein beschauliches Städtchen am Gardasee, konnte man weitere Sehenswürdigkeiten und schöne Landschaften mit großen Wein- und Apfelplantagen und kleinen Seen bewundern. In „Pinzolo“ war Halt, um eine berühmte Kirche zumindest von außen zu besichtigen, die nachdenkliche Gemälde an der äußeren Kirchenwand zeigt. Am Gardasee angekommen (Riva del Garda) gab es auf einem Parkplatz das berühmte 3-Gänge Menü am Bus (Wurst, Brötchen oder Brot und Senf) sowie entsprechende Getränke. Ein Spaziergang zum See durfte natürlich bei Sonne und 24° nicht fehlen, nicht zuletzt auch deshalb, um ein Original-italienisches Eis, ob im Eisbecher oder in der Waffel, zu genießen. Danach stand das nächste High Light an, bei einer Winzereigenossenschaft in Sarche eine Verkostung des lokalen „Vin Santo“, einem klassischen Likörwein. Es wurden 3 Jahrgänge dieses Weines gereicht, der scheinbar allen gut gemundet hat, denn auf der nachfolgenden Rückfahrt zum Hotel wurde so manches Lied gesungen, instrumental von Monika Meyer begleitet. Im Quartier angekommen gab es nach einer Erfrischungspause einen typischen Trentiner Gala-Abend mit einem 4-Gang Menü im Kerzenschein mit Musik und perfektem Gesang von der Wirtin persönlich. Natürlich durften auch Eigengesänge der lustigen Gesellschaft nicht fehlen.

Am Samstag ging es mit einer gemütlichen Fahrt im Dolomiten Express nach „Trient“. Nicht nur Denkmäler, Palais und Dom, sondern auch entspannte Atmosphäre, Kultur und kulinarische Genüsse wurden hier geboten. Reiseleiterin Claudia gab auch in Trient entsprechende Informationen. Nachmittags wurde das Apfelkonsortium Melamelinda besucht. Bei einer Führung erfuhr man viel Neues über den Obstanbau in diesem Gebiet, und leckere Produkte und Apfelsüßigkeiten wurden verkostet (leider stehen davon keine Bilder zur Verfügung). Der Höhepunkt der Reise führte abends zum Konzert „ La Montanara - Klang der Berge“. Im Ort „Val di Sole“ konnte ein großartiges Konzerterlebnis genossen werden. Zwei Männerchöre – Coro Valsella und Coro Costalta - brachten jeweils 10 Chorstücke, die auch besonders durch ihre Solosänger die Besucher begeisterten. Zum Abschluss des Konzertes sangen beide Chöre gemeinsam das berühmte Lied: „La Montanara“, das „unter die Haut ging“ und auch zum Mitsingen animierte. Nach dem Konzert war zu einem Buffet mit lokaltypischen Spezialitäten geladen, das sehr genossen wurde, fünf Musiker trugen zur Unterhaltung bei.

Am Sonntag wurde nach dem Frühstück eine kleine Andacht von Pfr. i.R. Dr. Alois Hilbert, der auch an der Fahrt teilnahm, in der Dorfkirche abgehalten, die der Chor mit drei Liedern verschönte. Bei herrlichstem Sonnenschein begab man sich auf die Heimreise, so dass Landschaft nochmal in ihrer Schönheit bestaunt werden konnte. Zur Mittagszeit mit dem 3-Gänge-Menü gab es zwar Regen, der aber nicht davon abhielt, in Kramsach /Österreich einen Museumsfriedhof (ohne Leichen) mit seinen witzigen Beschriftungstafeln zu besichtigen. In Deutschland wieder angekommen, gab es mehrere kleine und zwischen München und Nürnberg einen langen Stau, der die Rückfahrt um ca. 2 Stunden verlängerte. Teils starker Regen beeinflusste die Fahrt obendrein. Die Vereinseigene Reiseleiterin Annette Trapp dankte dem Busfahrer Eberhard für seine exzellente Fahrt mit einem neuen Bus und dem Reiseunternehmer Michael Hämel (Reisebüro Christa Hämel-Reisen), der auch teilweise den Bus fuhr, für seine hervorragende Organisation bei der Reise.

So war man letztendlich um 21.30 Uhr wieder in Mackenzell und eine ganz tolle Reise mit vielen Erlebnissen war zu Ende.

Text: Winfried Schön

Bilder: Winfried Schön und Hannelore Dirnhöfer (14 St. Fahrt Trient)