2017 LSG Theater Opa will heiraten

LSG „Opa will heiraten“

Bericht darüber erfolgt erst jetzt nach Abschluss der Theateraufführungen, um gewisse Pointen im Vorfeld nicht zu veröffentlichen.

Mit dem überaus humorvollen und abwechslungsreichen Dreiakter „Opa will heiraten“ begeisterte die Mackenzeller Laienspielgruppe wie bereits in den vielen Jahren zuvor das begeisterte Publikum zu wahren Lachsalven und langem Applaus. Das Stück, das in mehreren ausverkauften Aufführungen gezeigt wurde, wurde wiederum in der hiesigen Mundart aufgeführt und fand überaus große Begeisterung beim Publikum.

Großvater Josef (Eugen Roth), hat in all den Jahren viel Geld gespart, trotzdem ist er so geizig, dass ihm seine Familie mit Tochter Anna (Eleonore Schön-Janele), ihrem Mann Herrmann (Markus Hartung) und beider Tochter Ida (Nadine Ritz) keinen Pfennig herauslocken kann, obwohl sie es dringend benötigen. Es schwirrt immer wieder eine hohe fünfstellige Zahl im Raum, aus der nicht erkennbar ist, ob es sich um das gesparte Geld, oder um eine Telefonnummer handelt. Von seiner Familie aus der Ruhe gebracht, sinnt er auf Rache, um diese andauernde Bettelei loszuwerden. Sein Freund Martin (Markus Schön) rät ihm, eine Heiratsannonce in der Tageszeitung als die seine auszugeben. Seine Familie fällt aus allen Wolken. Um seine Kinder zu überzeugen, dass die Annonce echt ist, kommt Freund Martin als Frau verkleidet und spielt die überaus liebevolle und voll überzeugende Braut des heiratswilligen Opas. Andy (Jonas Merten), der Freund der Tochter Ida denkt, eine jüngere Frau müsste doch die wesentlich ältere angebliche Liebhaberin beim Opa spielend ausstechen können und erscheint ebenfalls als liebestolle Braut. Andy und Martin kämpfen unerkannt um die Gunst des Opas.

Da erscheint Frieda, die Schwester von Opa Josef, die einzige, die ihren Bruder in der Hand hat, weil sie noch ein Hühnchen wegen ihres Erbteils mit ihrem Bruder zu rupfen hat. Sie verlangt als erstes, dass der Opa seine angeblichen Liebhaberinnen sofort vom Hof schafft. Durch einen Streit geraten die beiden „Rivalinnen“ in ein Handgemenge, das zur Demaskierung führt. Dadurch ist Opa mit einem Schlag beide Bräute los.

Nun bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf Drängen seiner Schwester Frieda sein Sparkassenbuch herauszurücken und damit seiner Tochter Anna zur nötigen Reparatur und seiner Enkelin Ida zur Hochzeit zu verhelfen. Somit galt der Spruch: „Ende gut Alles gut“

Hinter den Kulissen wirkten mit:

Regie: Edelgard Wehner, die die Seele der Gruppe ist, zusammen mit Eugen Roth

Souffleuse: Margot Gerlach, die kaum zum Einsatz kommen musste

Maske: Karin Nowak, die bei den beiden „Bräuten“ besonderes geleistet hat

Bühnenbau: Willi Möller

Technik: Andreas Pappert

Kassierer: Gregor Wehner

Text: teils aus der Inhaltsangabe des Verlages, ergänzt Winfried Schön

Fotos: Michael Schön