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Laienspielgruppe Mackenzell (LSG)

Die Geschichte des Laienspiels in Mackenzell geht nachweislich zurück bis ins Jahr 1904. Aus dem Protokollbuch des Kyffhäuser-Vereins ist zu entnehmen, dass der Oberförster Setzekorn der Initiator der ersten Theaterstücke gewesen ist. Zur ersten Aufführung kam „Der heiratslustige Leutnant“, dargestellt von Kamerad Karl Neuland, Anton Weber, Josef Mehler, Josef Pappert und Clemens Trapp. Der Eintrittspreis betrug damals 20 Pfennige. Ein großes Stück war auch „Der Schmied von Ruhla“.

Nach dem 2. Weltkrieg spielte als erstes die Feuerwehr mit großem Erfolg das Theaterstück „Klemm und Klau“. In den weiteren Jahren wechselten sich verschiedene Vereine, wie Sportverein, Gesangverein, Kolpingfamilie, Feuerwehr und Feuerwehrkapelle mit den verschiedensten heiteren und ernsten Theaterstücken ab. Es wurde zur Tradition, am 2. Weihnachtsfeiertag zu spielen. Große Verdienst erwarben sich in dieser Zeit Karl Pappert und Wilhelm Quell.

Nach Gründung des Verkehrsvereins 1969 erklärten sich die Vereine bereit, auf Theaterspiele zu verzichten und die Arbeit passionierten Theaterspielern zu überlassen, die sich in einer festen und eigenständigen Gruppe, die dem Heimat- u. Kulturverein untergliedert war, zusammenzuschließen. So entstand die Laienspielgruppe. Seit dem Jahre 1970 führt die LSG alljährlich zunächst am 2. Weihnachtsfeiertag und später an Wochenenden darauf regelmäßig Theaterstücke auf, die sich weit über die Grenzen Mackenzells hinaus großen Anklangs erfreuen, so dass im Jahr ca. 10 Aufführungen nötig sind. Der erste Leiter der LSG war Wilfried Hartmann, später Pius Kremer und seit vielen Jahren Edelgard Wehner und Eugen Roth.

(Historie aus dem Heimatbuch „Mackenzell – Dorf und Amtssitz – Eine Wanderung durch die Geschichte“

Vorstand:

Edelgard Wehner

Eugen Roth, Zum Flurküppel 4, 36088 Hünfeld-Mackenzell, Tel. 06652-6349