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SENIORENAUSFL. HERBST 2011 |
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Herbstausflug der Mackenzeller Senioren-innen nach Vierzehnheiligen Herrliches Wetter, gutes Essen, Gesang und Gebet, interessante Informationen über einen bekannten Wallfahrtsort und große Stücke Kuchen bescherten über 50 Mitreisenden am 04.10.2011einen wunderschönen Tag, der von Lydia und Günter Kutzer bis ins Detail vorbereitet war. Zunächst ging es mit dem Bus über Wüstensachen und Bischofsheim durch die herbstliche Rhön weiter bis zum Ziel, dem Wallfahrtsort Vierzehnheiligen, wo das vorbestellte Mittagessen wartete. Ein kleiner Spaziergang rund um die Basilika und das Kloster half der besseren Verdauung des guten Essens. Danach wurde eine kleine Andacht abgehalten, die von Maria Erb vorbereitet worden war. Die dabei gesungenen zwei Lieder erschallten nur so in dem großen Rund der wunderschönen barocken Rokoko-Kirche. Franziskaner-Pater Heribert erläuterte danach sehr eindrucksvoll die Geschichte der Wallfahrtskirche, die auf den Klosterschäfer aus dem Jahre 1445 zurückreicht, als ihm ein weinendes Kind erschien und ein Jahr später dieses Kind, umgeben von 14 kleineren Kindern erneut erschien. Das Kind sprach: „Wir sind die 14 Nothelfer und wollen eine Kapelle haben und gnädiglich hier rasten. Bist Du unser Diener, dann wollen wir auch Deine Diener sein“ 18 Tage später ereignete sich auf die Fürsprache der 14 hl. Nothelfer eine Wunderheilung an einer Frau. Daraufhin wurde eine Kapelle errichtet. Während der Bauernkriege 1525 ging das Gebäude in Flammen auf, so Pater Heribert. Die jetzige Basilika stammt aus der Zeit Mitte des 18. Jahrhunderts aus den Plänen von Balhasar Neumann und hatte ebenfalls eine wechselvolle Geschicht. Nach der ausführlichen Besichtigung ging es auf den Rückweg, wobei man das Kloster Banz recht gut aus der Ferne sehen konnte, bis nach Bad Königshofen, wo eine Kaffeepause eingelegt wurde. Zurück nach Mackenzell fuhr der Bus über Melrichstadt, Ostheim, Fladungen zur Hochrhönstraße, wo ein wunderschöner Sonnenuntergang beobachtet werden konnte.
Text und Bilder: Winfried Schön
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