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60 J. KIRMES |
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Mackenzeller Kirmesgesellschaft feierte in besonderer Weise 60-jähriges Jubiläum Mehrere hundert Zuschauer ließen es sich bei herrlichem Sonnenschein nicht nehmen, das 60-jährige Jubiläum der Kirmes traditionell am ersten Sonntag im November zu begehen. Es dürfte von den Kirmespaaren her gesehen die größte Anzahl gewesen sein, die je in Mackenzell unter dem Kirmesbaum getanzt hat. Nicht nur die 13 aktuellen Kirmespaare waren angetreten, sondern auch 16 Kinderpaare und 24 Paare aus früheren Kirmestänzern. Somit reihten sich über 100 Kirmespaare um den 30 m hohen Kirmesbaum. Angefangen hat das Fest am Freitag mit einer Disco. Am Samstag schloss sich das traditionelle Aufspielen im Dorf an, das von der Tonica musikalisch begleitet wurde. Der Tag schloss mit einer Tanzveranstaltung. Der Sonntag begann mit einem Gemeinschaftsgottesdienst mit Pater Klaus Söhnel. Am frühen Nachmittag marschierten dann die 53 Kirmespaare, Ortsvorsteherin Annetee Trapp und der örtliche Seelsorger Pater Klaus Söhnel, unter den Klängen der Tonica, die auch den Kirmestanz begleitete, durch die Straßen um die Kirche herum zum Kirmesplatz, wo sie von zahlreichen Zuschauern, erwartet wurden. Der erste Ploatzknecht René Heller begrüßte mit heißerer Stimme (bedingt durch die vorhergehenden Tage) die vielen Gäste, nachdem übliche Kirmesgesänge verstummt waren. Ein besonderer Willkommensgruß galt Pater Klaus Söhnel, der Ortsvorsteherin Annette Trapp, Landrat Bernd Woide, der erstmals auf einer Kirmes in Mackenzell war, sowie Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel, der immer zu Kirmesjubiläen kommt. Er hatte zur „geistigen Stärkung“ eine große Flasche des Hünfelder Elixiers übergeben, meinte aber, dass dies für die große Schar wahrscheinlich doch zu wenig sei. Alle genannten Ehrengäste, angefangen mit Pater Söhnel, sprachen Grußworte und beglückwünschten Mackenzell, dass die alte Kirmestradition gerade auch mit den Kinderpaaren für die Zukunft Bestand haben dürfte. Die Ortsvorsteherin bewies, wie alle anderen auch, Humor und Witz und machte die Länge ihres Grußwortes abhängig von der Länge der Ansprache von Pt. Söhnel. Fehlen durften dazwischen aber nicht die Tänze der drei Kirmesgruppen. Danach wurden die Kirmespaare der aktuellen Kirmes humoristisch vorgestellt. Zum Schluss dankte der Ploatzknecht namentlich allen Helfern, die auf irgendeine Weise zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ein Gemeinschaftstanz beendete das Treiben um den Kirmesbaum. Großes Interesse fand die Bilderausstellung der Kirmesfeiern, angefangen von den 50er Jahren bis in die zweitausender. Gerade bei den alten Bildern, deren Beschaffung nicht so einfach war, wurde oftmals gerätselt, wer das wohl sein mag. Der Abend wurde mit einer Kirmesgaudi im Saal Trapp abgerundet. Die Kirmestage endeten am Montag mit der Baumverlosung und Tanz.
Zur Bilderausstellung eine Bitte in eigener Sache. Gerade diese Ausstellung hat gezeigt, dass noch viele interessante Bilder über Mackenzell in den Haushalten schlummern. Der Heimat- und Kulturverein hat ein reichhaltiges Bildarchiv von Mackenzell, sucht aber ständig nach weiteren alten Bildern für die Dorfchronik, ob von Vereinsfesten, Dorfansichten oder sonstige Bilder, die Mackenzell betreffen. Bitte stellen Sie mir solche Bilder, die ich wenn möglich sofort einscanne, zur Verfügung. Sie erhalten die Bilder schnellstens zurück. Meine Tel. Nr. 1513. Sie unterstützen damit die Vielfalt der Dorfchronik, denn so mancher Verein fragt immer wieder nach Unterlagen bei mir an, gerade bei Jubiläen. Vielen Dank.
Text und Bilder: Winfried Schön Luftaufnahmen: Jörg Kerst, Spangenberg
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